Die Stunde Null für Staub und Milben im Schlafzimmer

Allergiker und Hausfrauen können endlich aufatmen. Denn durch die Entwicklung antiallergener Matratzen und Matratzenbezüge, Bettwäsche und Bettwaren hat die Staub- und Milbenkonzentration in den Schlafräumen enorm abgenommen. Ganz und gar lassen sich diese winzigen Plagegeister zwar nicht aus unseren Betten verbannen, allerdings auf ein Minimum reduzieren. Nicht nur wer allergisch auf diese ständigen Begleiter des Alltags reagiert, sondern auch jeder gesunde Mensch fühlt sich auf einem milbenfreien Kopfkissen und mit weniger Staub in der Luft einfach wohler, denn vor dem Ausbruch einer Milben- oder Stauballergie ist niemand sicher, man kann sozusagen über Nacht davon überrascht werden. Durch antiallergene Bettwäsche oder Matratzenbezüge wird den bösen Milben der Weg ins Innere der Matratze verwehrt. Wichtig ist dabei jedoch, dass diese regelmäßig gewaschen werden. Dazu sollten die abnehmbaren Matratzenbezüge und auch Bettlaken und –bezüge mindestens ½ Stunde bei 60°C in der Maschine gewaschen werden, damit alle Milben und Eier abgetötet werden. Woraus die Matratze besteht, ist dabei eigentlich von geringerer Bedeutung, jedoch sind Latexmatratzen weniger Staub- und Milbenfreundlich als Federkernmatratzen. Auch das Mobiliar und die Betten selbst sollten hier keine Angriffsmöglichkeiten bieten. Also lieber auf gepolsterte Liegen und dicke Teppiche verzichten und auf Metallbetten oder Massivholzbetten umsteigen. Diese lassen sich auch leichter mal verschieben und vor allem feucht reinigen. Und noch ein Tipp: Mit Insektenschutzgittern vor dem Schlafzimmerfenster werden im Sommer nicht nur Mücken und andere Insekten ferngehalten, sondern auch viele Pollen und was sonst noch so in der Luft herumfliegt. Denn eine regelmäßige Frischluftzufuhr reguliert auch den Luft- und Feuchtigkeitshaushalt ihrer Matratzen und wird so nicht zum Biotop für Milben und andere Mikroorganismen.